E.on AG![]() An folgenden Kohlekraftwerksplanungen beteiligt:Datteln Steinkohle CO2: bis zu 8,4 Mio. t/a im Bau Stade Steinkohle CO2: 6,2 Mio. t/a in Planung Staudinger Steinkohle CO2: 6,2 Mio. t/a in Planung HintergrundE.on ist nicht nur in Deutschland, sondern nach eigenen Angaben auch weltweit der größte private Strom- und Gaskonzern. E.on ist in mehreren Ländern Europas, in den USA und in Russland aktiv. 33 Prozent des E.on-Stroms in Deutschland stammt von fossilen Energieträgern, über die Hälfte aus Atomkraftwerken. Der Anteil der erneuerbaren Energien liegt nur bei 7,1 Prozent (Stand 2009). Der Strom wird über die Regionalgesellschaften E.on Avacon, E.on Bayern, E.on edis, E.on Hanse, E.on Mitte, E.on Thüringer Energie und E.on Westfalen Weser vertrieben. Zusätzlich hatte E.on über die Tochtergesellschaft Thüga Anteile an über 100 lokalen Strom- und Gasversorgern. Im November 2008 hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil entschieden, dass E.on und RWE durch diese Beteiligungen eine „marktbeherrschende Stellung“ ausüben und sich so Absatzgebiete sichern würden. Weitere Beteiligungen wurden von dem Gericht verboten. Die Anteile an der Thüga wurden von E.on 2009 verkauft. In jüngster Zeit häufen sich die Anzeichen, dass E.on die Energiewende verschlafen hat und deshalb tief in der Krise steckt. Ende 2011 wurde bekannt, dass der Konzern seine Tochterfirma E.on Energie in München mit 400 Mitarbeitern aufgibt und insgesamt bis zu 6000 Stellen in Deutschland gestrichen werden sollen. Weltweit sollen gar 11 000 Arbeitsplätze von rund 85 000 wegfallen. E.on schiebt diese Sparmaßnahmen auf den deutschen Atomausstieg, die Wahrheit ist jedoch, dass der Energieriese die Zeichen der Zeit schon viel früher nicht erkannt und versäumt hat, in Erneuerbare zu investieren. Ein Beispiel: Von den rund 7,5 Milliarden Euro, die der Konzern jährlich investiert, entfallen gerade einmal 1,1 Milliarden auf Erneuerbare Energien. Im Dezember 2011 gab E.on außerdem bekannt, dass er bei seinen Tochterunternehmen für das Jahr 2011 als Folge ungünstiger Marktentwicklungen in Süd- und Osteuropa Wertberichtigungen in Höhe von 3 Milliarden Euro vornehmen müsse. Weiter will E.on in den nächsten 3 Jahren 6 Gigawatt Erzeugungskapazität stilllegen. Konzerndaten E.on AGUmsatz 2010: 92,86 Mrd. € Konzernüberschuss 2010: 6,28 Mrd. € Kohlekraftwerke in Betrieb (Deutschland)Die E.on AG betreibt in Deutschland 12 Kohlekraftwerke.
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