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Greenpeace-Aktivisten steigen Wirtschaftsminister Gabriel aufs Dach Umweltschützer protestieren gegen Kohlepolitik der SPD

Gegen die klimaschädliche Kohlepolitik der SPD protestieren 20 Greenpeace-Aktivisten an der Parteizentrale in Berlin.


EU-Kommission setzt Deutschland wegen Kohlekraftwerk Moorburg unter Druck

Nach einem dreijährigen formellen Prüfverfahren war die Kommission in einem ersten Schritt der Beschwerde des BUND Hamburg aus dem Jahr 2010 gefolgt und hatte Anfang 2014 Deutschland und damit Hamburg zu einer offiziellen Stellungnahme aufgefordert.


Protest gegen Braunkohle erreicht neue Dimension

Tausende demonstrieren am 23. August mit internationaler Menschenkette in der Lausitz

Gut 7500 Menschen aus über 20 Ländern haben heute Hand in Hand gegen weitere Braunkohletagebaue und für eine echte Energiewende demonstriert. Sie bildeten eine grenzüberschreitende, acht Kilometer lange Menschenkette zwischen den Ortschaften Kerkwitz in Deutschland und Grabice in Polen. Diesen beiden und weiteren Orten droht die Abbaggerung für weitere Tagebaue. Die Grenzquerung erfolgte in Groß Gastrose, wo die Demonstranten in den Grenzfluss Neiße wateten und somit für eine geschlossene Kette sorgten.

„Es ist überwältigend, dass gut 7500 Menschen aus ganz Europa heute mit uns für eine lebenswerte Zukunft ohne weitere Tagebaue demonstriert haben. Das gibt uns Mut und Kraft für die kommenden Jahre. Wir geben nicht auf, bis die Politik einsieht, dass es eine gesellschaftliche Mehrheit gegen Braunkohle gibt“, so Thomas Burchardt, Mitinitiator der Menschenkette und Sprecher des Bündnisses Klinger Runde.

Mehr Informationen: www.humanchain.org